Prim. Dr. Thomas Ramsauer

Diagnostik durch Ihren Facharzt für Orthopädie im Raum Salzburg

Eine genaue Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung gibt oft schon einen Hinweis auf die Diagnose, kann aber manchmal auch beitragen, diese schon zu stellen.
Wenn dies nicht möglich ist oder verschiedene andere Diagnosen (Differentialdiagnosen) in Frage kommen, sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich.

Diagnose mittels Röntgen - Ultraschall und Computertomographie

Als Basisuntersuchung dient die konventionelle Röntgenaufnahme. Dabei können Gelenksabnützungen (Arthrosen), Tumore, Knocheninfektionen und andere typische Röntgenveränderungen im Rahmen von Stoffwechselerkrankungen wie Gicht, Diabetes (Zuckerkrankheit), aber auch rheumatische Erkrankungen erkannt werden.
Eine ebenfalls einfach zur Verfügung stehende Untersuchungsmöglichkeit stellt der Ultraschall dar. Hier können Weichteilveränderungen wie Muskelrisse, Sehnenschwellungen, Schleimbeutelentzündungen oder Flüssigkeitsansammlungen dargestellt werden. 
Falls dies noch nicht zur Diagnose führt, kann es erforderlich sein, eine Computertomographie (CT) durchführen zu müssen. In der röntgengestützten Computertomographie können vor allem Veränderungen der Knochen, der Wirbelsäule und der inneren Organe diagnostiziert werden.

Weitere Methoden zur Diagnose

Für genauere Gelenksuntersuchungen ist die Magnetresonanzuntersuchung geeignet (MRI/MRT), bei der alle Gewebe durch ein Magnetfeld in Schwingung gebracht, unterschiedlich reagieren, diese Schwingungen in verschiedenen Grauwerten dargestellt werden und so etwa Verletzungen des Meniskus am Knie optisch dargestellt werden können.


Nicht selten kann auch bei einer Gelenkspunktion gewonnene Flüssigkeit nähere Aufschlüsse über die Erkrankung bringen. 
Entzündliche oder mehrere Stellen am Körper betreffende Prozesse können eine Skelletszintigraphie erforderlich machen. Hier können nach Injektion einer radioaktiv markierten Substanz Knochenumbauvorgänge, Infektionen und Entzündungen dargestellt werden. 
Die Indikationsstellung zu allen Untersuchungen soll nach strengen Richtlinien erfolgen.


Nun sollte es möglich sein, die richtige Diagnose zu stellen. Da aber keine Methode eine 100%ige Sicherheit geben kann, vor allem bei negativem Befund, wird in seltenen Fällen erst eine diagnostische Operation, wie z.B. eine Gelenksspiegelung, die definitive Diagnose erbringen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Prim. Dr. Thomas Ramsauer aus dem Raum Salzburg