Prim. Dr. Thomas Ramsauer

Portrait

Dr. Thomas Ramsauer
Dr. Thomas Ramsauer

1964 wurde ich in Salzburg geboren und
verbrachte meine Kindheit in der Salinen-
und Schulstadt Hallein. Dort besuchte ich
auch das Gymnasium, wo ich 1982
maturierte. Im Anschluß daran absolvierte
ich den Grundwehrdienst beim österreichischen Bundesheer, wo ich die Kompaniekommandantenausbildung mit dem Dienstgrad Hauptmann abschloss.

Nach meinem Grundwehrdienst begann ich das Studium der Medizin in Innsbruck. Während dieser Zeit famulierte ich mehrere Male im Krankenhaus Hallein, wo mein Interesse für die Chirurgie endgültig geweckt wurde. Eine Famulatur an der Orthopädie Salzburg, unter der Leitung von Prim. Univ. Prof. Dr. Ulrich Dorn, bestärkte mich in meinem Wunsch, Orthopäde zu werden, sodass ich mich um ein Forschungsstipendium an der Landesklinik für Orthopädie bewarb.

Über ein Jahr lang führte ich Pfannenwanderungsmessungen mit dem System EBRA, das an der Innsbrucker Universitätsklinik für Orthopädie entwickelt wurde, durch. In dieser Zeit war ich auch erstmals klinisch als Arzt am Patienten tätig, was mich in meinem Wunsch, dieses Fachgebiet zu erlernen, bestätigte.

1994 begann ich meine Tätigkeit als Turnusarzt im Krankenhaus Hallein, wo ich an der Chirurgischen Abteilung unter Prof. E. Hell und an der Internen Abteilung unter Prof. F. Krempler arbeiten durfte. Danach absolvierte ich das Gegenfach Unfallchirurgie im Kardinal Schwarzenberg'schen Krankenhaus in Schwarzach bei Prof. F. Genelin.

Mein Freund und Lehrer Dr. Gerhard Hilzensauer

Am 1.8.1996 begann ich meine Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie an der Landesklinik für Orthopädie Salzburg, die ich 2002 beendete. In dieser Zeit erhielt ich eine umfassende Ausbildung im Fachgebiet der Orthopädie.

Bald schon nahm mich der damalige 1. Oberarzt Dr. Gerhard Hilzensauer unter seine Fittiche, um mich als seinen Nachfolger auf dem Gebiet der Rheumaorthopädie auszubilden. Dazu verbrachte ich ab 1997 den Großteil meiner Ausbildungszeit an unserer Außenstelle in Oberndorf. Diese Zeit hat meine Karriere wesentlich gefördert und geprägt.

Ich durfte unter Anleitung alle Standardoperationen auf dem Gebiet der Rheumaorthopädie erlernen. In weiterer Folge konnte ich im Rahmen mehrerer Auslandsaufenthalte maßgebliche Größen der Rheumaorthopädie kennenlernen und einige als Freunde gewinnen. Besonders lehrreich waren die Aufenthalte an der Schulthess Klinik in Zürich, wo ich einige neue Verfahren erlernte und meine Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Ellbogenendoprothetik erweitern konnte.

Seit der Pensionierung von Dr. Hilzensauer leitete ich die Rheuma- und Handambulanz der Landesklinik für Orthopädie Salzburg eigenständig.

Prim.Univ.Prof.Dr. Ulrich Dorn

Der Landeshauptmann von Salzburg, Dr. Franz Schausberger, hat mich mit Wirkung vom 1.1.2004 zum Oberarzt der Universitätsklinik für Orthopädie der Paracelsus-medizinischen Privatuniversität ernannt.

Mit 1.1.2006 wurde ich von Prim. Univ. Prof. Dr. Ulrich Dorn mit der Leitung der Außenstelle in Oberndorf betraut.

Mit 1.8.2008 habe ich die Universitätsklinik für Orthopädie der Landeskrankenanstalten verlassen, um mich mehr als bisher der Planung und Gestaltung der in Oberndorf neu zu errichtenden Abteilung für Orthopädie und des Rehabilitationszentrums widmen zu können.

Am 29.10.2010 habe ich offiziell die Leitung der orthopädischen Abteilung und die neuen Räumlichkeiten des Krankenhauses Oberndorf übernommen.

Mit 01.01.2011 wurde ich zum Primar der neuen Abteilung im Krankenhaus Oberndorf ernannt und habe meine Tätigkeit im Sanatorium Pierer beendet.

Seit 8.2.2011 ist meine Abteilung auch im neuen OP- und Ambulanz-Trakt eingezogen.

Von der Tageszeitung "Österreich" zum beliebtesten Orthopäden Österreichs gekürt. 

Beliebtesten Orthopäden Österreichs (pdf)

Operative Schwerpunkte sind neben der endoprothetischen Versorgung von Hüft- und Kniegelenksabnützungen operative Eingriffe an anderen Gelenken der oberen und unteren Extremität, insbesonders Rekonstruktionen von Gelenks- und Sehnenschädigungen durch rheumatische Erkrankungen. Hiebei kommen Sehnentransplantationen, Kunstgelenke der kleinen Gelenke und Gelenksversteifungen in Frage.

Degenerative Schäden an Gelenken, deren Ursachen oft nicht geklärt sind, führen im fortgeschrittenen Alter zu einer teilweise hochgradigen Bewegungseinschränkung und zunehmendem Schmerz, und somit zu einer Minderung der Lebensqualität mit den entsprechenden Auswirkungen. Da diese Schäden sehr oft an Hüfte und Knie auftreten, hat in den letzten Jahren der endoprothetische Ersatz dieser Gelenke stark zugenommen und gehört zum Repertoire eines orthopädischen Chirurgen.


Die neuen minimalinvasiven Implantationstechniken von Hüft- und Kniekunstgelenken gehören zu meinem Standardprogramm. Dadurch wird die postoperative Mobilisierung deutlich erleichtert.

Neben der konservativen und operativen Versorgung wird jedoch auch besonderes Augenmerk auf die physiotherapeutische und ergotherapeutische Nachbehandlung gelegt, um den Patienten möglichst rasch wieder in den Alltag zu reintegrieren.


Mitglied in folgenden Fachgesellschaften:

Europäische Rheumaorthopädengesellschaft (ERASS)
Deutschsprachige Rheumaorthopädengesellschaft (ARO), seit 2007 im Vorstand 
Österreichische Gesellschaft für Orthopädie (ÖGO), seit Gründung im Vorstand des Arbeitskreises Handorthopädie
Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie (ÖGH)
Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft Handchirurgie (DAH)
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie (DGOOC)